Mittwoch, März 23

Bittere 7:9-Niederlage

Entsetzen auf der Horaser Bank, Capitano Flo Leidheiser sinkt enttäuscht auf den Hallenboden, Mic Schneider steht regungslos am Tisch des Grauens und die Schlotheimer lassen sich von ihrem Publikum feiern. Was war passiert? Der Anfang des Spiels verlief verheißungsvoll. Mit 2-1 ging man in Führung und stellte von Anfang an klar, dass man angreifen wollte. Doch angeführt von ihren ausländischen Topleuten gingen die ersten 5 Einzel alle an die Thüringer (2-6). In überzeugender Manier dominierte Basti seinen unangenehm spielenden Gegner Müller mit 3-0. Ein Weckruf: Denn im vorderen Paarkreuz gewannen anschließend auch noch Mic und Sponge jeweils in 5 sehenswerten Sätzen. In der Mitte mussten sich Flo und Daniel leider wie im ersten Durchgang den „abgezockten“ Lenc und Priebe beugen, so dass es beim 5-8 aus Sicht des FVH nach der erwarteten Niederlage aussah. Der beste Horaser an diesem Tag, Sebastian Gerk, spielte gegen Piekarek wieder groß auf (3-2) und als dann noch sich der „alte Mann“ zu einem 3-2 gegen Müller qüälte, standen wir im Schlussdoppel. Doch dort wartete für Flo und Mic eine Herkulesaufgabe: Novotny/Papcun, das beste Doppel der Liga. Unerschrocken mit Biss und Siegeswillen kämpften beide auf sehr hohem Niveau gegen ihre Kontrahenten, stark angefeuert von ihren Kollegen auf der Bank führten sie rasch mit 2-0 Sätzen. Dramatik, atemberaubende Aktionen ließen den Hexenkessel von Schlotheim überlaufen. Wir hatten im 4. und 5. Satz jeweils einen Matchball, bevor der FVH im Jubel der Schlotheimer unterging…10:12 im Entscheidungssatz. Einen besonderen Dank an Johannes Egner, der nur im Doppel spielte und danach vorbildlich für den Rest des Teams da war. Zusammengefasst war es eine der besten Saisonleistungen. Wir haben Werbung für unseren tollen Sport gezeigt und unter Beweis gestellt, dass man auch mit deutschen Spielern aus der Region konkurrenzfähig sein kann. Leidenschaft, Kampfgeist und ein toller Teamspirit hätten fast einen sensationellen Punktgewinn möglich gemacht. Ernüchternd auf die Tabelle gesehen, steht man immer noch auf einem Abstiegsrang, aber gerade nach dieser tollen Leistung wird das Team wieder mit breiter Brust angreifen. Davon kann man sich schon am Samstag, 26.03.2011 um 18h im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Schott Jena überzeugen. Ein großes Dankeschön der gesamten Mannschaft geht an die Firma Opel Fahr für die wiederum günstige Bereitstellung des Busses.

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