Montag, September 12

„Ackerman“ ist nun „Superman“


TTC Höchst/ Nidder -FV 1910 Fulda Horas I 5:9
Hessenliga Nord/ Mitte
Dieses Spiel hat es verdient, mit einem ausführlicheren Bericht gewürdigt zu werden. Es war nicht für schwache Nerven und Herzpatienten geeignet – eher für Adrenalin-Junkies und Saunaliebhaber… Was war geschehen? Am Sonntagnachmittag kamen wir an der Gymnastikhalle zu Höchst an. Das schwülwarme Klima draußen war allerdings noch wesentlich angenehmer als das was uns in der Halle erwatete. Luftfeuchtigkeit und krasse warme Luft brachte nicht nur die Spieler zum schwitzen. Wir wurden als Tabellenführer begrüßt und kaum Einer hätte zu dem Zeitpunkt geglaubt, dass wir vier Stunden später auch als Spitzenreiter verabschiedet werden würden. Die Doppel verliefen wie erwartet zäh für uns. Lediglich unser grundsolides Doppel Sponge/Basti siegte 3:1 gegen Kessel/Sauer. Im Elitepaarkreuz kam der nächste Dämpfer für den FVH: Michael Wedertz verlor knapp 2-3 gegen Thomas Schmidt, der beim Debüt für Höchst einen guten Eindruck hinterließ. Mic Schneider verkürzte auf 2-3 aus FVH Sicht mit einem 3-0 Satzsieg gegen Ruven Sauer. In der Mitte stand dann Flo vor der schweren Aufgabe Sommer: 0-3 das Ergebnis, aber nicht aufstecken hieß die Devise, denn wir haben ja noch diesen Ackermann. Christian spielte wie am Vortag konzentriert sein Pensum runter und zeigte auch beachtliche Nervenstärke beim knappen Sieg gegen Löffler. Trotzdem führten die Höchster noch mit 4-3. Unser Ersatzspieler Fabi Post kam gegen Kessel nie zur Entfaltung und verlor klar mit 0-3. Aber das sollte es auch dann gewesen sein für Höchst, denn dann ging es los… Sebastian Gerk kämpfte, spielte voll am Limit und wurde mit einem 11-9 im fünften Satz gegen Jäger belohnt. Am Nachbartisch überzeugte der „Umzugs-Mic“ dann mit seinem 3-1 Sieg gegen Schmidt..„Sponge“ machte es seinem Teamkollegen nach (3-1 gegen Sauer). Das war die erste Führung für den FVH 6-5 und so langsam haben wir damit geliebäugelt, mindestens einen Zähler zu entführen. Was nun abging ist kaum zu beschreiben: „Ackerman“ wurde zu „Superman“. Gegen Sommer ließ Christian seinen Gegner die ganze Box „beackern“ und zwang den Routinier in den fünften Satz. Am Nachbartisch auch Dramatik, führte Capitano Leidheiser doch flott mit 2-0 gegen Löffler, ließ seinen Kontrahenten aber wieder ins Spiel: 2-2 auch hier. Florian riss sich aber nun zusammen und markierte das 7-5. Achso da war ja noch dieser Ackermann: Sommer zog und zog einen Spin nach dem anderen und Christian blockte was das Zeug hielt. Sobald der Höchster zu kurz spielte, übernahm der Horaser glänzend um den Punkt zu machen, so auch beim Matchball zum 11-9. 8-5 für uns. Jubel auch beim FVH- Anhang: Caro und Mia- Sophie Schneider, sowie Arnold Hofmann und „Coach“ Walter Kreller glaubten jetzt auch fest an einen Sieg. Und so kam es auch. Mitgerissen vom „Run“ seiner Mannschaft spielte Basti Gerk wie aus einem Guss und sicherte unseren Auswärtssieg mit einem 3-1 gegen Kessel. Das Sieger-Bierchen schmeckte auf Anhieb und wir waren alle selbst überrascht von unserer Energieleistung. Ein Klasseleistung vom gesamten Team - weiter so bitte.... Der Höchster Wettergott quittierte unseren Sieg mit monsunartigen Regenfällen auf der Heimfahrt, was uns aber die gute Laune nicht verdarb.

Auftaktsieg Hessenliga Nord/ Mitte FV 1910 Fulda Horas I – NSC Watzenborn/ Seinberg II 9:1
Am Vortag war es weitaus ruhiger zugegangen. Die Gäste, ohne Spitzenspieler Hetfleisch angetreten, stellten uns nicht vor große Probleme. Eine geschlossene Mannschaftsleistung bescherte uns die ersten Punkte der Serie.

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