Mittwoch, Dezember 3

Wichtiger Sieg in Kassel

SVH Kassel II vs. FVH I   7:9
Es war ca.22:17h als 6 Horaser Spieler die letzten Kräfte mobilisierten, um die Arme zum Jubel hoch zu reißen. Ersatzmann Tobias Schramm verwandelte den Matchball und der 9-7 Auswärtssieg beim SVH Kassel II war perfekt. Das Schlussdoppel wurde kurz und schmerzlos zuvor von Basti und Mic 3:0 gewonnen. Doch der Verlauf des Spiels war immer geprägt von Höhen und Tiefen für unsere Jungs.

Bei Spielbeginn hatten wir unsere „Räumchen-Trophäe“ schon in der Hand und es war dann jedem irgendwie klar – heute gegen Kassel wird ein besonderes Spiel. Konnte man doch diesmal  2:1 nach den Doppel führen, aber z.B. Basti Gerk hingegen zwei Matchbälle gegen Englich nicht verwandeln. Christian Ackermann agierte kämpferisch und glücklos bei seinen beiden 1:3 Niederlagen. Großen Einsatz zeigte Marco Missikewitsch: schon angeschlagen in die Partie gegangen, gewann er das wichtige Doppel 3 und zeigte auch Reimann dessen Grenzen auf. Unser alter Mann Walter Kreller zeigte sich einerseits modisch zweifelhaft in einer roten Horaser Wintermütze abseits des Tisches und  am Tisch seine ganze Routine beim wichtigen 5-Satz Sieg gegen Möller. Doppelt punkten konnte unser Ersatzmann Tobi Schramm, der das Fehlen von Christian Plümecke mehr als kompensierte und weiterhin in der Ersten ungeschlagen blieb. An vier Punkten beteiligt war unser Capitano Michael Schneider. Mic wurde nur vom Tschechen Urbanek vor große Probleme gestellt, konnte aber dank Cleverness einen 3:7 Rückstand im 5. Satz noch in ein 11:8 Sieg umwandeln.
Zusammengefasst: Es war kein 0815-Spiel, dass man wieder schnell vergessen wird. Spannung und Emotionen waren in der schwach beleuchteten Halle allgegenwärtig. Die Qualität der Spieltische war zudem  auch grenzwertig. Egal, 2 Punkte wurden eingepackt in den Bus, den Jochen Herrmann freundlicherweise organisierte.
 1.TTV Richtsberg  vs. FVH I   9:0
Richtsberg war einfach besser. Am 1.Advent konnten wir leider kein Feuerwerk abbrennen, lag es hauptsächlich an unserem starken Gegner aus Marburg. Es war insgesamt keine schlechte Vorstellung von unserem Team, das die ersten Wettkampferfahrungen mit dem Plastikball sammelte.


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