Freitag, Mai 25

Oldie Manfred Müller bei den Deutschen Senioren Meisterschaften Ü60


Schon das zweite Mal in Folge konnte sich Manfred Müller für die Deutschen Meisterschaften der Senioren qualifizieren. Schon alleine das ist ein Riesenerfolg. Bevor er die Reise am Pfingstwochenende nach Dillingen antrat, steckte Manni schon mal seine Ziele ab: „Bei meiner 2. Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften Ü60 will ich besser abschneiden wie im letzten Jahr, wo ich ohne einen Sieg in den drei Konkurrenzen nach Hause fahren musste.“ 

Aber die Auslosung war auch 2018 nicht viel günstiger.

Im Einzel die 4er Gruppe:

Beck, Joachim
TSG Ahlten (2192810)
1851
Niedersachsen
Klapper, Karl-Heinz
TTV Mutterstadt (161)
1831
Pfalz
Müller, Manfred
FV Horas 1910 Fulda (21016)
1700
Hessen
Stöberl, Ernst
TSV Gräfelfing e.V. (106004)
1617
Bayern

Kurze Anekdote hierzu:

„Ich fing mit 18 Jahren an Tischtennis zu spielen, mit 18 Jahren stieg Joachim Beck dagegen in die 2. Bundesliga auf und Karl Heinz Klapper kennt Fulda von Oberliga Zeiten...aber nicht als Gegner - sie fuhren über Fulda zu Hessen Kassel.“, stellte Manni schmunzelnd fest.

Die Marschroute stand also fest: „In der Gruppe wenigstens gegen den Ernst Stöberl aus Bayern gut aussehe und dann hilft der liebe Gott…

Es lief besser als erwartet. Nach glatter Niederlage gegen J. Beck, gewann Manni gegen K-H. Klapper mit 3:1 und gegen E. Stöberl 3:0

 
1
Beck, Joachim
TTVN / 2
3 : 0
9 : 0
99 : 50
 
  X
3:0
3:0
3:0
 
2
Müller, Manfred
HeTTV / 4
2 : 1
6 : 4
86 : 95
 
0:3
  X
3:1
3:0
 
3
Klapper, Karl-Heinz
PTTV / 7
1 : 2
4 : 6
91 : 94
 
0:3
1:3
  X
3:0
 
4
Stöberl, Ernst
ByTTV / 1
0 : 3
0 : 9
62 : 99
 
0:3
0:3
0:3
X
Damit hatte sich Manfred sensationell für das Hauptfeld qualifiziert.

In der ersten Hauptrunde traf er auf seinen Doppelpartner Martin Frey

Frey, Martin
TV Denzlingen (22009)
1807
Südbaden

gegen den er am Ende mit Pech 1:3 verlor.

Im Mixed war die Auslosung noch schlechter. Manfred und seiner Partnerin wurden Kornelia Ruthenbeck und Manfred Nieswand zugelost. Sie verloren glatt 3:0. Manfred Nieswand mehrmaliger Deutscher Meister, Europameister und Weltmeister Ü60 im Jahre 2016 ist eine Klasse für sich. „Er hat uns regelrecht vorgeführt.“ – schildert Müller.
 
Nach dem mein vorgesehener Doppelpartner Hans Georg Landgrebe verletztungsbedingt am ersten Abend schon nach Hause fuhr, wurde Manni Martin Frey zugeteilt. Im ersten Doppel traf man auf:

Karmainski, Engelbert
TTF GW 1959 Elsdorf (151010)
1800
Nordrhein-Westfalen
Tamimzadeh, Mohammad Ali
TTG St. Augustin (156012)
1784
Nordrhein-Westfalen

 die nach 0:2 Rückstand noch 3:2 besiegt wurden.

Unter den letzten 16 warteten:

Klapper, Karl-Heinz
TTV Mutterstadt (161)
1831
Pfalz
Ehrhart, Berthold
TTC Dahn (070)
1878
Pfalz

auch hier Sieg mit 3:1. 

Wow, Viertelfinalteilnahme bei einer DM, 

Montagmorgen das grausige erwachen.
Alles was am Samstag und Sonntag funktionierte war einfach weg.

Gegen
Fründt, Wolfgang
SG TTC Grün-Weiß-Rot/TuS Osdorf
1810
Hamburg
Ghanaati, Hormos
TTSG Urania-Bramfeld
1951
Hamburg

 verloren sie glatt mit 3:0.

 „Leider muss ich mir die Niederlage auf meine Fahne schreiben. Es ging alles schief, was schief gehen konnte…“, ärgerte sich Manni etwas.
 „Aber ich will mich nicht beklagen. Meine zweiten Deutschen Meisterschaften Ü60 waren für mich erfolgreicher, wie ich gedacht habe und freue mich jetzt schon auf die Hessischen Meisterschaften 2019.
Ich kann nur jedem empfehlen sich auf Seniorenebene für solche Veranstaltungen zu qualifizieren. Man lernt sehr viele nette Sportler und Sportlerinnen kennen und obwohl keiner verlieren will, geht es sportlicher und fairer zu, wie in der Punktrunde.“ – so unser Manni, der nicht nur uns als FVH würdig vertreten hat, sondern auch stolz sein kann, für unser Bundesland Hessen Alles gegeben zu haben.

Manni - herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für deine ausführliche Berichterstattung.

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